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02. November 2002: JGHV-Bringtreueprüfung in Feucht (D)

Die Bringtreueprüfung dient der Feststellung der besonderen Zuverlässigkeit des Jagdgebrauchshundes im Bringen. Der Hund soll dabei kaltes Wild - in diesem Fall einen mindestens sieben Pfund schweren Fuchs - welches er zufällig und ohne jeglichen Einfluss seines Führers (d.h. also ohne ausdrücklichen Apportier-Befehl) findet, aufnehmen und ihm zutragen.

Der für die Prüfung vorgesehene Fuchs muss mindstens zwei Stunden vor Beginn der Arbeit an einem vorher markierten Platz ausgelegt werden, wobei die Ausleger darauf achten müssen sich in weitem Bogen von der Rückseite des Geländes zu nähern, um menschliche Fährten innerhalb des Suchengeländes zu vermeiden. Wichtig ist auch, dass der Fuchs beim Tragen nicht den Boden berührt. Die Auslegeplätze müssen mind. 50m voneinander und mind. 100m von der Ansetzstelle des Hundes entfernt sein.


Der Hund muss mit einem einmaligen Suchbefehl (z.B. "Voran") in die Dickung geschickt werden und hat anschliessend 20min Zeit den Fuchs zu finden und zu bringen.

Die Prüfung wird von drei Verbandsrichtern gerichtet. Während ein Richter den Hundeführer begleitet, beobachten die beiden anderen das Verhalten des Hundes am Fuchs, wobei der Hund sie weder wittern noch eräugen darf.

Zur Bringtreueprüfung des JGV Bayern e.V. am 02. November 2002 in Feucht waren insgesamt sechs Hunde gemeldet:

D. Zöbelein mit "Asso vom Rothgrund" (DD/R)
F. Leng mit "Astor vom Dornengarten" (DD/R)
A. Grun mit "Arko vom Lohgraben" (DD/R)
M. Reiß mit "Ado vom Brandloh" (WK/R)
E. Jahn "Baron vom Schwabachtal" (DK/R)
A. Möller "Gunsight's Autumn Sage" (L/H)

Nach einem gemeinsamen Frühstück - mit den Verbandsrichtern Norbert Reich (Prüfungsleiter), Reinmar Stirnweiß und Lotte Braun - und der anschliessenden Verlosung der Startnummern, ging es bei ziemlich nasser Witterung ab ins Revier. Die Dickungen waren teilweise überschwemmt und es regnete ohne Unterlass. Vielleicht lagen darin auch die Gründe dafür, dass zwei Gespanne die Prüfung leider nicht bestehen konnten. Während einer der Hunde den tropfnassen Fuchs nicht aufnahm, ging ein anderer nicht ausreichend in die Tiefe.

Die restlichen vier Gespanne zeigten eine sehr gute Arbeit. Sage war begeistert wie immer in "Fuchs-Dingen" und mit einer Arbeitszeit von einer knappen Minute schnellster Hund der Prüfung!

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