News & Results Archiv 2001 Training mit Birgitta Staflund
 

25/26. August 2001: Training mit Birgitta Staflund

In der Hitze des Wochenendes trafen sich im unglaublich retrievergeeigneten Revier von Jörg Mente - danke nochmals dafür - eine "wilde" Schar von Hunde- "junkies" um eine unter "Qualen" angereiste "blonde" Schwedin bis aufs Mark in punkto Hundearbeit auszusaugen.

Der immer hilfsbereite Harald H. aus N. chauffierte die nordische Trainerin in der Karosse mit dem Stern. Birgittas Kommentar, "der ist über 200 km/h schnell gefahren, glücklicherweise war ich von den Antiemetika so schläfrig, das ich kaum was davon mitbekommen habe, ich hätte mich sonst sicher zu Tode geängstigt.“


Da das Training im Schwabenländle stattfand und keiner außer Jörg dort wohnt, hatten die Möller-Huberts ein sehr nettes Hotel mit Hundezugangserlaubnis für die Teilnehmer gefunden, welches nur einen Nachteil hatte: haufenweise Wespen!
Die gelbschwarzen kleinen Teufelchen stachen Hunde und Menschen gleicher-maßen - aber nur Norma konnte sich nicht, wie jeder "normale Mensch", stechen lassen - sondern musste extra ins Krankenhaus, wo ihr ein Gips verpasst wurde.

Sicher nur ein Trick um den Hund besser einweisen zu können. Auch hier noch mal einen besonderen Dank an Jörg Mente der wegen dieser Rettungsaktion zwei Trainingsaufgaben verpasst hat.

Das Catering war umwerfend abwechslungsreich und lecker, es gab diverse gekühlte Getränke ebenso frisches Obst, Eiscreme, Kuchen, Dubblefla (!), Wurst, Käse, Brot, Brezeln....Kaffee und Tee in verschwenderischen Mengen, eben "Schlemmen Outdoor".

Auch am ersten Trainingstag war die Tochter des hohen Nordens noch arg gebeutelt. Trotz ihrer schlechten Verfassung schlug sie sich in vorbildlicher Art und Weise. Die durch Ihre Unpässlichkeit "gewonnene" Ruhe übertrug sich auf alle TeilnehmerInnen und machte das Training sehr harmonisch.

 

Ein besonderer Dank an Harald und Nina, die als "Nicht-teilnehmer" immer als Helfer oder Filmer zur Verfügung standen und natürlich auch an die anderen, die wechselweise als Hundeführer und als Helfer agiert haben. So konnte sich die skandinavische Ausbilderin gut erholen, und fand schnell zu Ihrer gewohnten Vitalität zurück.


Sehr interessant war, das jeder Hundeführer die Leistungsfähigkeit seines Hundes selbst einschätzen sollte und der Aufgabenaufbau individuell variiert werde konnte, um den Hund erfolgreich arbeiten zu lassen. Die agile Nordeuropäerin legte besonders viel Wert darauf den Hunden im Training die Aufgaben klar und unmissverständlich zu vermitteln. Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Hundes gepaart mit einer guten Portion Selbsteinschätzung sollten so zum Erfolg führen Wichtig war der Wikingerenkelin die Zusammenarbeit mit dem Hund und damit immer wieder Vertrauen schaffen durch "offenes Arbeiten".

Die Nachbearbeitung des Trainingstages erfolgte per Video in der beeindruckenden, wunderschönen Forstschule, die wir dank Jörg benutzen durften. Dort konnten wir uns mit Hund während der Arbeit auf Video gebannt mittels Großbildprojektion betrachten.


Neben der allgemeinen Erheiterung entstand schnell eine fruchtbare Diskussion und ein angenehmer Erfahrungsaustausch in Sachen Hundeausbildung.
Am Samstagabend fanden wir uns in gemütlicher Runde zum Abendessen in unserem Hotel ein und haben nach gutem Essen und kurzem Plausch schnell den Weg ins Bett gefunden, der Tag war mit über 12 Stunden doch recht lang. Aufgrund der zu erwartenden Hitze trafen wir uns am Sonntag um 7.00 Uhr. Nach 2 Stunden Frühtraining ging’s dann zum Frühstück, für Norma ins Krankenhaus und danach für alle zusammen in den schattigen Wald zur "Wildschweinsuhle". An diesem kleinen Gewässer ließen wir den Tag ausklingen und die Schar der Hundebegeisterten verteilte sich wieder über ganz Deutschland nicht ohne zu vergessen Birgitta für das erlebte tolle Training zu danken.

 

Wie nach jedem Training, wurde auch dieses Mal die Frage gestellt:

Hat das Training was gebracht?


Die Antwort lautet: Na klar!!! Denn ...

ohne das Training hätte Herwig mit Quincy die Dummyprüfung nicht geschafft.

ohne das Training hätte Wolfgang mit Tumble die Newcomer Trophy nicht gewonnen.

ohne das Training wäre meine Payden nicht läufig geworden und Wolfgang hätte eine ernst zu nehmende Konkurrenz gehabt.

Noch Fragen?


Wie wir erfahren haben, hätte Birgitta die Unannehmlichkeiten ihres Rückflugs gerne gegen die Magen-Darm-Erkrankung des Hinfluges getauscht. Hoffentlich lässt sie sich trotzdem wieder zu einem Besuch bei uns überreden.

Annette und Stefan Bürse-Hanning
Dreamfield Labradors

 

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