News & Results Archiv 2001 Veteranencup 2001
 

24./25.März 2001: Veteranen-Cup 2001 (DRC)

"Unter dem Motto "Wir hängen unsere Erfahrung noch lange nicht an den Nagel" fand dieses Jahr am 24. und 25. März zum zweiten Mal der Veteranen-Cup für unsere etwas "gesetzteren" und erfahreneren Retriever statt. Ausgerichtet wurde der Veterancup 2001 von der Landesgruppe West unter der Sonderleitung von Regina Haberkamp im Saynbachtal bei Großmaischeid, dass von der Fürstlich Wiedischen Verwaltung wie schon für den German-Cup 1994 zur Verfügung gestellt wurde. Als Richter konnten Daniel Marx (CH), der schon den ersten Veteranen-Cup gerichtet hatte, und Heribert Schäfer (D) gewonnen werden.

Ausgerüstet für richtiges Retrieverwetter fanden sich 18 der gemeldeten 19 Hunde im Alter von 8-11 Jahren (inklusive zweier Hunde, die aufgrund von Ausnahmegenehmigungen – einerseits ein Fall von progredientem Altersstarr-sinn und andererseits eine Augenerkrankung – noch etwas jünger waren) zum veteranenfreundlichen – Hund und Frauchen/ Herr-chen - Starttermin am Samstag um 13:00 ein.

Die Sonderleiterin hatte wohl noch kurz vorher mit Petrus ein gehöriges Hühnchen gerupft und so blieben alle vor der grossen Nässe von oben verschont - nicht aber vor der Nässe von unten.

Wäre es Wolfgang Vergiels´ "Wald & Wiese Workingtest" gewesen, so hätte man ihn kurzerhand in "Matsch & Modder" umbenennen können. Tagelange Regenfälle hatten das Prüfungsgelände in eine Sumpflandschaft verwandelt, die Ihresgleichen suchte. Schon auf dem Weg zu den Aufgaben konnten für die startenden Gespanne Haltungs- und Techniknoten in punkto Geländebewältigung vergeben werden (zumindestens vom amüsierten Publikum). Damit war das Gelände für die älteren Hunde, aufgrund der aufgeweichten Wiesen und tiefen Wasserlöcher relativ schwierig zu bewältigen, mal ganz abgesehen von dem schönen Seeuferstreifen, der sich in ein Moorbiotop mit netten kleinen Fröschen verwandelt hatte...

Richtig stolz können wir daher auf die teilnehmenden Veteranen sein, die die insgesamt sieben Aufgaben (4 am Samstag und 3 am Sonntag) tapfer gearbeitet haben, manchmal etwas langsam, bedächtig und vorsichtig ob des tiefen Bodens, manchmal vielleicht auch etwas eigensinnig, aber Dank der verständnisvollen Richter immer mit Erfolg.

Am Samstag gab es eine Verlorensuche am Hang, eine Doppelmarkierung, eine Markierung mit einem anschliessenden Blind und ein Einweisen mit einer Wasserverleitungsmarkierung zu bewältigen.


Am Sonntag gab es noch eine Einzelmarkierung am Hang (wobei der Führer seine Position nach der Markierung verändert hat und den Hund vor dem Retrieve erst mal zu sich rufen musste), eine Wasser/ Sumpf-Markierung und ein Blind sowie eine Teamaufgabe für jeweils drei Gespanne.  

 

 



Dass dies keine Veranstaltung für "verbissene Punktejäger" war zeigte schon die Tatsache, dass Herrchen oder Frauchen schon auch mal selbst einen Retrieve ausführten, wenn Ihre Hundeherrschaften der Auffassung waren, dass Sie bitte jetzt doch lieber und unbedingt das Verleitungsdummy holen müssten, bevor dieses noch in Seenot geraten würde. Daniel Marx hatte die Teilnehmer gleich zu Beginn auf die richtige Einstellung bei diesem besonderen Workingtest hingewiesen nach dem Motto: Lasst den Ehrgeiz im Auto, hier ist wirklich der Weg das Ziel!

Aus diesem Grunde wurden auch fuer die einzelnen Aufgaben zwar Punkte vergeben, um eine Wertung durchzuführen zu können, diese wurden aber nicht bekanntgegeben. Jeder Teilnehmer erhielt stattdessen eine Qualifikation, die von Vorzüglich bis Gut varieren konnte. Nur die ersten drei Plätze wurden vergeben und alle anderen landeten auf einem hervorragenden 4. Platz!

Und hier die Ergebnisse:

1. Platz: Harald Brünet mit G/H "Hella von der Sickinger Hoehe" (10,6 J.!)
2. Platz: Helga Hansteen mit G/H "Reco Golden Joy of June" (9,8 J.)
3. Platz: Inge Stange mit G/H "Actrice del Cornello" (8,5 J.)

Den 4. Platz teilten sich:

Nicola Gasterstädt mit G/H "Unter dem Thies Bessi" (11,0 J. !!!), Susanne Herkenhöner mit L/H "Vita vom Keien Fenn" (9,8 J.), Dietmar Haberkamp mit L/H "Romneys Evergreen" (8,3 J.), , Kriemhilde Kamlah mit L/H "Sallustus Aulin" (7,9 J.), Charlotte Kiepker mit G/H "Enthusiastic Swimmers Amarille" (9,4 J.), Günther Kohler mit G/R "Byron vom Nössedeich" (9,9 J.), Ina Merfels mit G/R "Darragh vom Roten Bruch" (8,8 J.), Ursula Moilliet mit CB/R "Winterhavens Flash of Hope" (8,8 J.), Gabriele Schumacher mit L/H "L'Anna vom Feldhof" (8,3 J.) und L/R "Annton von der dt.-schweiz. Kooperation" (6,2 J.), Ulla Sebastian mit L/H "Angel von den Rheurdter Kuhlen" (8,9 J.), Gabriele Stracke mit G/H "Beech Hills Aloxe Bumble-Bee" (8,7 J.), Jens Swadzba mit G/H "Aprils Gillie of Wooden Bench" (10,9 J.!!!), Wolfgang Vergiels mit G/H "Berta von der Zentlinde" (9,6 J.) und Harald Hubert mit G/H "Isis von der Rose" (7,2 J.).

Der Sonderpreis "Kuno, der Hase" (gestiftet von Heribert Schaefer) wurde von den Richtern an Harri Brünet mit seiner Kim vergeben - für das Team, das am besten weiss, wo der Hase lang läuft;-))

Einen weiteren Sonderpreis in Form eines Vetbeds erhielt Ina Merfels mit ihrem Bilbo, die nach 4 Jahren Pause erstmals mal wieder zusammen gearbeitet haben. Die Richter empfahlen, wenn ein Hund schon so lange "auf Eis gelegt" werden soll, doch wenigstens ein Vetbed dafür zu benutzen ;-)) Viel besser jedoch sei es natürlich weiterzuarbeiten und zumindest wieder beim nächsten Veteranen-Cup zu starten! Und damit wurde auch schon ein kleines Geheimnis verraten – es gibt definitiv eine Fortsetzung im nächsten Jahr und es bleibt zu hoffen, dass alle Veteranen im nächsten Jahr noch genauso fit sind wie heuer.Der Dank gilt allen, die zum Gelingen des Veteranencups beigetragen haben:

den einfühlsamen Richtern, der umsichtigen Sonderleiterin, den vergnügten Teilnehmern und ganz besonders den unermüdlichen Helfern: Ingrid König, Petra Soons, Klaus Heimann, Nic Brock, Bernd Petry, Klaus Farr und Anja Möller, die ihre Freizeit geopfert, die ihre Familien und teilweise auch ihre Hunde (!) im Stich gelassen und tapfer der Zeitumstellung getrotzt haben, Hunderte von Kilometern gefahren sind und pünktlich zur Stelle waren. Ihr wart alle super, danke!"

Harald Hubert

 

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