News & Results Special Events Kanutour entlang der Altmühl
 

15.-18. August 2002:

Paddeltour mit sechs Labbis
oder
"Henk-Sitz-Platz-Bleib-DAS IST NICHT DEINE ENTE!"

 


Die Paddel-Teams

Wieder mal in puren Aktionismus verfallen, machten sich Annette, Stefan, Harald und Anja zusammen mit ihren sechs Hunden einmal mehr auf den Weg die Welt der letzten grossen Abenteuer zu erobern. Geplant war eine viertägige Paddel-Tour im Naturpark Altmühltal.

Die Tour war penibel vorbereitet (eine fünfköpfige Test-Crew hatte die Route bereits an Pfingsten unter die Lupe genommen und für gut befunden), unsere Kanadier und hundefreundliche Hotels waren vorab gebucht worden. Unsere erste Tagesetappe von 14km begann in Treuchtlingen und führte uns bis nach Solnhofen.


Nach ca.15 Minuten Fahrtzeit wurde klar, dass Henk und Payden anscheinend irgendwann in ihrer Jagdausbildung eine "Fehlverknüpfung" erlitten hatten. Die Schlüsselreize "Fluss-Kanu-Enten" führten zu einem kurzfristig unkontrollierten Jagdverhalten, das mit ihrem vorzeitigen Bootsausstieg begann und in den verzweifelten Versuchen von Annette und Stefan, ihr Boot am Kentern zu hindern gipfelte ...

Nachdem die Beiden wieder heil eingesammelt und die Enten beschwichtigt worden waren, ging die Fahrt unter Annette's ab und zu leise zu vernehmenden Beschwörungsformeln, die irgendwie so klangen wie "Henk-Sitz-Platz-Bleib-das-ist-nicht-Deine-Ente", unbeschwert weiter.

 

Bereits am ersten Abend wurde uns klar, dass es einige wenige Dinge gibt, die auf einer solchen Tour unentbehrlich sind:

Sonnenschutz,
Mückenabwehr
Magnesium gegen den Muskelkater
Schmerz-Gel für Rücken und diverse andere schmerzende Körperstellen
und dicke weiche Sitzkissen!


Nach einem morgendlichen Ausflug in die bekannten Solnhofener Steinbrüche, sollte es am zweiten Tag bis zur Domstadt Eichstätt weitergehen. Leider schien dem Testteam bei dieser Etappenplanung einen kleiner Berechnungsfehler unterlaufen zu sein....


Alte Römerbücke bei Eichstätt

Der kleine, aber durchaus nicht unbedeutende Fehler lag darin, dass wir unser Ziel nicht wie erwartet nach 23 km, sondern erst nach endlosen 33 km erreichten. 33km - unterbrochen von einigen Bootsschleusen - das hiess nahezu acht Stunden PADDELN! Es ist wirklich kaum zu glauben, wie viele bislang unentdeckte Muskelgruppen es zu geben scheint ...

Gut, dass uns an diesem Abend keiner gefragt hat, wie uns die Tour gefällt ... die Konsequenzen dieser scheinbar so harmlosen Frage wären unabsehbar gewesen ...


In der Domstadt Eichstaett

Nach einer erholsamen Nacht in einem wunderschönen Hotel, waren die nächsten 24 km bis Kipfenberg locker zu schaffen, da unsere inneren "Schweine-Hunde" scheinbar unwiderruflich aufgeben hatten.

Die letzte Etappe von nahezu lächerlichen 13 km Paddelstrecke brachte uns bis zu unserem Endziel - dem Kratzmühlen-See.

Zu diesem Zeitpunkt hätte die Tour ruhig auch noch ein paar Tage länger dauern können und eines ist klar:

das war sicher nicht unser letzter verrückter Ausflug zu Wasser!


Die Fluss-Patrouille

 

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