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- nur ein paar Gedanken
  Seit fünfzehn Jahren beschäftige ich mich nun mit der Ausbildung von Retrievern. Das klingt vielleicht nur nach einem kurzen Zeitraum, aber angesichts der rasanten Entwicklung der kontinental-europäischen Retrieverarbeit der letzten Jahre, kommt es beinahe einem ganzen Zeitalter gleich. Waren es vor ein paar Jahren noch familiär anmutende Working Tests mit vielleicht zwanzig Teilnehmern, so sind heute Veranstaltungen mit weit über 100 Teilnehmern keine Seltenheit mehr.

Ganz zu schweigen von der Entwicklung des Leistungsstandards der Hunde, der sich mittlerweile in jeglicher Hinsicht als international konkurrenzfähig erweist. Selbst im "Mutterland" der Retrieverarbeit geben die kontinental-europäischen Hunde im direkten Vergleich zumindest im Dummy-Bereich ein sehr gutes Bild ab.

Ich führe meine Hunde, sowohl ihrer ursprünglichen Bestimmung gemäss zum Picking Up auf diversen Niederwildjagden, als auch auf Field Trials, Cold Game Tests und ausserhalb der Jagdsaison auf Working Tests im In- und Ausland.
Nichts eignet sich, auch aus jagdethischen Gründen, besser als die Arbeit mit Dummies für die Ausbildung junger Hunde und für die Erhaltung des Leistungsstandes der "Grossen" in der jagdfreien Zeit.
Natürlich lässt sich auch ein gewisser sportlicher Anreiz und Vergleich in punkto Working Tests nicht verleugnen.

Was das Training meiner Hunde angeht, wurde mir im Laufe der Zeit immer klarer:

Man lernt nie aus - egal, ob ich als Richterin, Hundeführerin, Helferin oder Zuschauerin bei einer Prüfung, einem Seminar oder einem Training dabei war, ich konnte immer ein paar nützliche Gedanken - manchmal wirklich nur eine Winzigkeit - für mich mit nach Hause nehmen!
Deshalb ist für mich neben soliden Grund- kenntnissen des Verhaltens und der Lernvorgänge, Geduld, Kreativität, Fähigkeit zur Selbstkritik und - beherrschung, die ständige persönliche Weiterentwicklung und Offenheit gegenüber "Neuem oder Anderem" die Essenz erfolgreicher Ausbildung.
Dazu gehört natürlich auch das vorurteilsfreie Anhören und Durchdenken anderer Sichtweisen und neuer Erkenntnisse, um letztendlich einen eigenen Ausbildungsstil entwickeln zu können.


Eines gilt jedoch für jeden Ausbildungsweg und für jede Trainingseinheit gleich mit welchem Ziel:

jede Übung muss zuvor von Anfang bis zum Ende unter Berücksichtigung aller möglicherweise eintretenden Eventualitäten so gut durchdacht werden, dass das Erreichen des jeweiligen Trainingszieles immer sichergestellt ist! Planloses Trainieren wirkt vor allem beim Aufbau kontra-produktiv.

So soll in dieser Rubrik mit der Zeit eine kleine Sammlung an Erfahrungen, Anregungen und Vorgehensweisen verschiedensten Ursprungs entstehen, die keinesfalls den Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Vollständigkeit erhebt. Vielleicht aber gibt sie dem einen oder anderen Besucher einen neuen Impuls, vielleicht macht es dem einen oder anderen auch einfach nur Spass die Entwicklung unserer Hunde zu verfolgen.


Sinne
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