Training & Care Training Welpentraining Welpen-Futterschleppe
 
Die "Welpen-Futterschleppe"
aus Sicht späterer Schweißarbeit
 

Ziele:

Fördern der Liebe zur Spurarbeit

Fördern der Konzentrationsfähigkeit

Fördern des Nasengebrauchs

 

Grundsätzliches:

Der Weg ist das Ziel und nicht die Belohnung am Ende!
D.h. die Spur muss so reizvoll und interessant wie möglich gestaltet werden!

Allgemeines:

Spur-Arbeit sollte für den Hund heissen, sich buchstabierend vorwärts zu arbeiten und dabei nicht in das stets lustbetonte Hunting auszuweichen (das großräumige Bögeln stellt bereits den Übergang zum Hunting dar!

Mit tiefer Nase arbeitet sich "Cracker" auf der Spur vorwärts


um das Buchstabieren zu fördern, sollte die Spur sollte so "schwer" wie möglich gemacht werden

keinesfalls sollte die Futterschleppe in diesem Alter jedoch ein ernsthaftes Training darstellen!


mit der "Spur-Arbeit" kann in dem Moment begonnen werden, indem der Welpe körperlich in der Lage ist, sich gut im Gelände zu bewegen

mit der "Spur-Arbeit" aufhören, wenn der Welpe mit fortschreitendem Alter zu schnell wird, d.h wenn er zu hunten beginnt und nur durch das Eingreifen des Führers davon abgehalten werden kann

Praktische Umsetzung (Alter des Welpen ca. 6.-12.Woche):

ein sechs Wochen alter Welpe kann auf glattem Waldboden eine 10-m-Stecke gut bewältigen - eventuell mit leichter Unterstützung des Führers

Erhöhte Schwierigkeit für "Gunsight's Bracket": die Spur führt über ein Hindernis

 

jede Schleppe möglichst in neuem, altersgerecht schwieriger werdenden Gelände legen

Pansen oder Reh-Lunge schleppen - oder Sud der Futterschüssel tropfen

den Welpen mit Verweiserbrocken langsam halten - am Ende wenig finden lassen! (das Spurhalten ist das Ziel, nicht schnelles Erreichen des Endes)


Grosse Freude: "Gunsight's Brown Linnet" am Ende der Spur

in diesem Alter noch nicht Zurückhalten, d.h. keine Riemen-Arbeit einführen, sondern den Welpen frei auf der Spur bewegen lassen


Wichtig: bereits jetzt könnte man beim Erlernen der Leinenführigkeit die später bei der Riemen-Arbeit dringend benötigte "Riemenfestigkeit" berücksichtigen, indem man z.B. nicht mit einem Leinenruck, sondern mit einem kleinen, vor der Hundenase geschwenkten "Rütchen" arbeitet (je führiger der Hund, desto schwerwiegender kann sich der Leinenruck auf die Riemenfestigkeit auswirken!)

Weiteres Vorgehen beim Junghund:

mit der Riemenarbeit beginnen, wenn der Junghund einerseits körperlich in der Lage ist einen "anständigen" Riemen zu tragen und andererseits von ihm schon etwas Disziplin erwartet werden kann

bei optimaler Verknüpfung erinnert sich unser Junghund an die langsame, lustbetonte Spurarbeit, wenn wir jetzt mit ihm Schleppen (Lunge /Wild) langsam am Riemen arbeiten

Jörg Mente (JHGV-Schweißrichter)

 

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